
Elisabeth Jäger, Renate Bucher, Inge Göth, Ulli Gchweidl, Elisabeth Reinthaler, Irmgard Doubek, Gottfried Bucher, Andreas Schiner, Magdalena Gschweicher, Hannes Aschenbrenner, Karl Puhm, Ernst und Elfriede Mischling sowie Gerlinde Aschenbrenner (von links) stehen heuer noch dreimal auf der Bühne. Foto: Nowak
Nahezu 130 Personen waren in den vergangenen 50 Jahren seit der Gründung der Weitersfelder Theatergruppe durch Leo Nowak und Josef Lenz als Spieler und zudem mehrere Dutzend als freiwillige Helfer aktiv.
In 63 Theaterstücken begeisterte die Gruppe bei den Aufführungen in Weitersfeld im von Erich Gschweicher betreuten Mixnitzer Kulturstadl, bei Freilichtaufführungen in den Schlössern der Marktgemeinde und im Franziskushof Oberhöflein die Besucher aus der Region.
Raimund, Nestroy, Moliere und Feuydeau und heitere Boulevardkomödien
Raimund, Nestroy, Moliere und Feuydeau standen unter der Regie von Franz Braindl und Bert Eder genauso auf dem Programm wie heitere Boulevardkomödien. Wer erinnert sich nicht an die Höhepunkte mit Adalbert Lindinger, Wolfgang Vrbicky, Maria Braindl und den vielen Talenten, welche teilweise auch bei der Jubiläumsvorstellung wieder auf der Bühne standen?
Bei den heurigen Aufführungen von Nestroys „Mädl aus der Vorstadt“ brillierten auch diesmal wieder Karl Puhm (dienstältester Spieler des Ensembles) als Herr von Kauz, Ulli Gschweidl als ruhender Pol in der Theaterbrandung, mit Engagement und Temperament Irmgard Doubek und Inge Göth, Elfriede Mischling als beeindruckende Frau von Erbsenstein sowie Andreas Schiner, der als schüchterner Gigl schlussendlich seine liebenswerte Thekla (Magdalena Gschweicher) gewinnen kann – und vor allem Ernst Mischling als Agent Schnoferl, der den „Krimi“ mit Geschick aufklärt.
Gelungenes Jubiläumsspiel mit tollem Team
Wacker schlugen sich auch diesmal Routinier Gottfried Bucher als Knöpfl („Oder was?“) sowie Theaterobmann Hannes und seine Gerlinde Aschenbrenner sowie als Debütantin Elisabeth Reinthaler. Regisseurin Elisabeth Jäger ist es auch beim Jubiläumsspiel wieder gelungen, alle Mitwirkenden mit neuen Ideen und Kreativität, schönen Kostümen und sauberem Bühnenbild konsequent zu einem guten Team zu „schmieden“.